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Auf einem „holländischen Surfbrett“

Die diesjährige Abschlussfahrt der 10. Klassen führte nicht (wie in den letzten Jahren) in die Toskana, sondern in den kalten Norden. Insgesamt 21 Schüler der O2a und O2b nebst ihren Klassenlehrern segelten eine knappe Woche auf einem niederländischen Flachbodenschiff über die westliche Ostsee.
Die Fahrt begann am Sonntagmittag vor der Schule, zu der sich auch ein RBB – Fernsehteam aufgemacht hatte, um die beantragte Kontrolle des Reisebusses zu filmen. Das führte immerhin zu einem zehnsekündigen Fernsehauftritt für einige unserer Schüler.

Am Nachmittag in Kiel – Holtenau angekommen, ließen wir der Vorgängercrew noch eine Stunde Zeit das Boot aufgeräumt zu hinterlassen. Anschließend bezogen wir unsere Kajüten und verluden in einer langen Kette auch sämtliche Getränke und das Essen für die nächsten Tage (der Supermarkt in Holtenau hatte pünktlich – wenn auch nicht alles frisch - geliefert).

Später kamen Nick (unser Skipper für diesen Törn) und Herby (die rechte und die linke Hand von Nick) in unseren Küchen- und Aufenthaltstrakt, um uns zu begrüßen und einige wesentliche Dinge über die bevorstehende Fahrt zu erzählen. Im Kopf behalten wurde, dass das Rauchen an Deck erlaubt ist und dass Nick keinen Bus fährt und somit der Verlauf der Route vor allem vom Wind abhängt.

Wind und Wetter waren uns aber gewogen, so dass unsere Wünsche nahezu komplett erfüllt wurden. Am Montag segelten wir zur Insel Strynø, Dienstag ankerten wir vor Helnæs, am nächsten Abend liefen wir im Hafen von Sønderborg ein, tags darauf in Eckernförde und Freitag Nachmittag waren wir wieder in Kiel.


Anfangs blies der Wind angenehm mit maximal Stärke vier, was die Segelhilfs-arbeiten auf ein Minimum beschränkte. Also wurden die ersten drei Tage vorrangig mit Sonnenbaden an Deck, Musik hören, quatschen, baden und einfach wohlfühlen verbracht, nur kurz unterbrochen von einer Wasserballon-schlacht mit zwei anderen holländischen Seglern. Dazu abends ein wenig Grillen
am Strand oder eine kleine Party in lauer Abendluft.

Das Bild änderte sich schlagartig, als am Donnerstag der Wind mit Stärke sieben daherkam, die Albertha richtig Fahrt aufnahm und die Mastneigung sich bei etwa 15° einpendelte. Da zogen es die meisten vor, ihr Wohlfühlen unter Deck auszuleben. Andererseits gab es aber auch vier tapfere Mitstreiter, die beim Kreuzen vor Eckernförde eine Stunde lang richtig harte Segelarbeit ablieferten.

Wurde an diesem Tag schon das Großsegel gerefft, ist es am Freitag gar nicht erst ausgepackt worden. Der Wind war noch stärker und auch nur mit der Fock legte die Albertha stolze sieben Knoten hin. Dazu gab’s mehrere Regenschauer vor fast schwarzem Himmel, so dass für jeden Wettergeschmack etwas dabei war.

Der Rest in Kiel war schon fast Routine: Klar Schiff machen, lange Kette zum Klamottentransport bilden, pünktliche Busabfahrt (die übrigens auch ohne Kontrolle völlig problemlos und zu unserer Zufriedenheit verlief).

 

Ein Fazit dieser Reise

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Berthold Otto
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